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Ein wahrhaft „bunter Abend“ beim Sängerbund Friedrichstal
Vom MotorradfrĂĽhling zum „Liebesorakel“
Ein erwartungsvolles Publikum hatte sich am Samstagabend bei frühlingshaften Temperaturen in der wie immer gut gefüllten Sängerhalle versammelt, um den bunten Strauss verschiedenfarbiger Musikbeiträge gut gestimmt zu begleiten.
Nach der Eröffnung durch den „Easy Rider“ auf seiner Harley - schwungvoll vorgetragen durch den Frauenchor des Sängerbundes - begrĂĽsste die 1. Vorsitzende, Frau Dressler, die Vertreter der Stadt, des Ortschaftsrates und des Chorverbandes, sowie den kĂĽrzlich erst in das hiesige Pfarramt eingefĂĽhrten evangelischen Pfarrer Eisele als Gäste, die durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit mit dem Verein dokumentieren und gab ihrer Freude ĂĽber die Mitgestaltung des Abends auch durch „auswärtige“ Chöre Ausdruck. Allerdings singen auch diese Chöre aus Linkenheim ebenso wie der Sängerbund Friedrichstal unter dem Dirigat von Thomas Kästner.
Die Moderation war in den Händen des neuen Ehrenvorsitzenden Dieter Hengst bestens aufgehoben. Er führte gekonnt und offensichtlich mit Freude durch die vielfarbige Abendveranstaltung.
Nach der eher leichten Muse, die durch Frauenchor, Männerchor und Projektchor - hier erstmals unter dem neuen Namen „Sing and Swing“ auftretend – stimmig dargeboten wurde, folgte – gesungen vom Gemischten Chor unter Mitwirkung des ehemaligen Chorleiters und jetzigen Ehrendirigenten Franz Josef Siegel am Klavier und des Bassisten GĂĽnther Stalter aus Hockenheim das eindrucksvoll gestaltete Werk „Jerusalem“. Begeisterter Beifall belohnte alle Mitwirkenden.
Mit einem „Grusel-Potpourri“ tanzte sich das TV- Ensemble auf die geisterhaft beleuchtete BĂĽhne, wo die verschleierten blassen Geister in einen wilden, unheimlichen Bewegungstaumel verfielen und nach Abwerfen der Schleier geschmeidiges Aerobic zeigten: eine ungewöhnliche BlĂĽte im FrĂĽhlingsstrauss, die mit Beifall quittiert wurde.
Die verschiedenen Chorformationen des „Sängerbund Linkenheim“ wurden herzlich willkommen geheissen und fĂĽr ihre vielseitigen Gesangsbeiträge mit kräftigem Applaus bedacht.
Heimlicher Höhepunkt des Abends allerdings war – man möchte beinahe sagen: „natĂĽrlich!“ - das der Feder von Else Gorenflo entsprungene mundartliche TheaterstĂĽck „Das Liebesorakel“. Wie hier das „alltägliche“ aufreibende Eheleben in einer „normalen“ Krisensituation durch das Eingreifen einer - gar nicht so falsch agierenden – „Dorf-Wahrsagerin“ zu neuem Miteinanderleben gefĂĽhrt werden konnte, wurde auf höchst amĂĽsante Weise von den offensichtlich mit grosser Freude auf der BĂĽhne agierenden Sängerbundmitgliedern ĂĽberzeugend dargestellt. Ganz grosses VergnĂĽgen und auch ein wenig Nachdenken bei den gespannt das Geschehen auf der BĂĽhne verfolgenden Zuschauern fĂĽhrte zu Bravo-Rufen am Schluss.
Ein Ăśberraschungsgeschenk „Surprise“ in musikalischer Form erhielt unser Chorleiter Thomas Kästner durch eine kleine Sängerbundgruppe „Hardtchor-Singers“, die unter FĂĽhrung des Sängers Siegmar Roth und mit seiner Gitarrenbegleitung der Freude am Singen in der Chorprobenarbeit unter unserem stets gutgelaunten Dirigenten Ausdruck gaben und um neue Mitsänger warb. Der Text wurde von Carmen und Peter Dörflinger erarbeitet. Der Refrain des schmissigen Liedes wurde jedes Mal vom fröhlich gestimmten Publikum mitgesungen.
Den ganzen Saal mitgerissen, sogar zum Schunkeln gebracht hat schliesslich zu später Stunde „Hardt-Harmonie“, die Bläsergruppe des Sängerbundes unter der Leitung von Volker Toth mit ihrem munteren und flott gespielten Programm: gute Laune war also bei diesem Start in den FrĂĽhling garantiert, der wie stets durch die bewährt gute KĂĽche des Sängerbundes getragen wurde! Allen Gästen dankt der GV Sängerbund fĂĽr ihren Besuch. (BM )
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